Rios Plan mit Keto & Intermittierendem Fasten [Update]

Stand vom 04.04.2018
Hunderte, Tausende, sogar Millionen Menschen sind dauerhaft oder immer mal wieder am Abnehmen. Doch einen goldenen Weg gibt es leider nicht, der bei allen funktioniert.
Es gibt so viele Arten von „Diäten“, dass man sie kaum überblicken kann. Darunter gibt es gute Programme und auch leider noch mehr Unsinnige, die letztenendes nur die Geldbörsen der Vermarkter füllen. Ich nenne mal bewusst keine Namen, um hier keine unnötigen Diskussionen zu entfachen. Denn jeder hält ja sein Programm verständlicherweise für das Beste. Jedenfalls muss jeder den für sich am besten passenden Weg finden. Auch ich habe unzähliges ausprobiert. Von Tabletten, über diverse Pülverchen bis hin zu komplexen Programmen wie Weight Watchers & Metabolic Balance war alles dabei. Richtig funktioniert hat eigentlich nichts. Letztendlich habe ich mir erst aus dem Intermittierenden Fasten (OMAD) und Keto, mein eigenes Programm gebastelt, und bin letztlich bei der „Ketogenen Ernährung“ (Keto) gelandet, die ich mit „One meal a day“ (Eine Mahlzeit am Tag – OMAD) kombiniere.
Im folgenden beschreibe ich euch mal, wie das bei mir so ausschaut.  Es ist sicher eine polarisierende Ernährung, doch wer sich etwas beliest wird merken, dass diese Art der Ernährung gar nicht so verrückt ist wie sie klingt. Ich bitte euch, es zu respektieren. Ich zwinge niemanden, es mir gleich zu tun, nichts anderes erwarte ich von euch.

Meine sechs Grundpfeiler

  • Ich esse nur ein mal am Tag. Eine Mahlzeit täglich ist nicht nur gesund, es aktiviert auch diverse Gene, die bei der „Dauerernährung“ in unserer modernen Zeit kaum bis gar nicht mehr aktiv sind. Es ist quasi eine Steigerung der „Warrior Diät„, die aus dem Bereich des intermittierenden Fastens kommt. Zudem fördert es die Autophagozytose, die bei den meisten Menschen mit ihrer Dauerernährung kaum bis gar nicht mehr stattfindet.
  • Meine Macro-Grenzwerte liegen bei 13 g Netto-Carbs am Tag. Dazu kommen 43 g Eiweiß und 87 g Fett. Das sind immer so um die 1000 kcal. Zur Erklärung der Kalorienmenge in Kurzform: Weil mein Arzt es verlangt, und weil mein Stoffwechsel völlig hinüber ist und ich schon bei 1500 kcal zunehme. Mein Doc sagt, ich muss zuerst von diesem lebensbedrohlichen Gewicht runter um auch mobiler sein zu können. Dann kümmern wir uns um den Stoffwechsel. Und genau so funktioniert es auch.
  • Ich lasse Zucker, Süßigkeiten, Getreideprodukte etc. komplett weg. Dazu habe ich auch schon etwas geschrieben. Also keinerlei Industriezucker. Und das seit dem 01.01.2018 ohne Rückfall. Dadurch hat sich unglaublich viel verändert. Ich habe keinerlei Heißhunger mehr. Nicht mal auf Süßigkeiten. Deswegen esse ich auch keine Süßigkeiten mit Süssstoffen, weil ich einfach keinen Bock und keinen Appetit darauf habe. Ich habe zum ersten mal seit 15 Jahren meine Binge Eating Erkrankung im Griff. Außerdem ist meine Depression wie weggeblasen, was schlichtweg unerwartet geschah und einfach unglaublich ist. Ich nehme zwar noch Tabletten, aber die will ich ab Sommer langsam reduzieren lassen wenn der Doc mitspielt und sich der aktuelle Status bis dahin stabil hält. Und ich fühle mich allgemein viel besser.
  • Ich trinke … viel zu wenig. Da habe ich durchaus noch hart an mir zu arbeiten. Ich liege ich im Normalfall immer zwischen 1,5 und 2,0 Litern am Tag. Dabei trinke ich nur Wasser, Tee, Kaffee und leider auch Cola Light bzw. Zero. Auf die kann und will ich (noch) nicht verzichten. Alkohol gibt es gar nicht. Allerdings nicht nur wegen der Ernährung, sondern weil ich keinen Bock drauf habe.
  • Auf die Waage steige ich normalerweise einmal in der Woche (Sonntags). Manchmal ärgert mich mein Körper mit fiesen Wassereinlagerungen. Da kann es schon mal vorkommen, dass ich mich dann mehrere Wochen nicht wiege, bis das Wasser wieder größtenteils raus ist.
  • Einen Cheatday gibt es nicht mehr. Nachdem ich da nachgeforscht habe, viele Gespräche geführt habe und mich belesen habe, weiß ich, dass der Cheat-Day völliger Unsinn und kontraproduktiv ist. Zumindest, wenn man kein Leistungssportler ist. Wer regelmäßige Cheat-Days macht, bescheisst sich damit nur selbst.

Tja, und das ist es. Ich muss nicht ständig überlegen, was ich wann esse oder essen kann und erspare mir insgesamt eine Menge Stress und Druck. In den 30 Jahren Diätkarriere, die ich hinter mir habe, ist es das leichteste und entspannendste Programm, mit dem ich super zurecht komme. Der Anfang ist schwer. Der Körper entgiftet, Kopfschmerzen und ein erhöhtes Stresslevel. Das sind aber alles ganz normale Rückmeldungen des Körpers, die man positiv sehen sollte. Denn als Junkie (Zucker und Getreide) geht es einem nunmal schlecht, wenn man auf Entzug geht. Es ist ein Zeichen, dass sich etwas tut. Und wenn man tapfer dran bleibt, und sich der Körper einmal drauf eingelassen hat, wird jeder erstaunt sein, was das alles bewirkt.
Wenn jetzt jemand neugierig geworden ist, und es auch mal ausprobieren möchte, dem rate ich nicht gleich mit 100 % einzusteigen. Auch ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema „Intermittierendes Fasten“ und habe mich schrittweise dem jetzigen Programm genähert. Wer von 0 auf 100 geht, wird vermutlich scheitern.
In diesem Sinne Euch allen viel Erfolg bei Euren Programmen 🙂
Ps. Und wer mich dabei begleiten will, der kann dies auf Instagram tun. Dort treibe ich mein Unwesen unter dem Nick @KetoNorseman

KaptainRio

KaptainRio

Mein Name ist Rio, 48 Jahre alt und schreibe hier auf #KaptainsBlogprojekt über #KetogeneErnährung, #Gewichtsabnahme, #Mastodon, #TVSerien #Hörspiele & mehr.

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